Arbeitsrecht

Das Arbeitsrecht umfasst alle Facetten, welche im Zusammenhang einer unselbstständigen und abhängigen Erwerbstätigkeit stehen. Hierzu zählen vor allem die genau Begutachtung von Gesetzen und Verordnungen.

 

In der täglichen Arbeit befassen wir uns im speziellen mit außerordentlichen und ordentlichen Kündigung (Individualarbeitsrecht, hier: Verhältnis zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer) von Arbeitsverträgen.

 

Fühlen Sie sich ungerecht behandelt?

 

Sollte dies der Fall sein, werden wir uns gemeinsam mit diesem Problem an die entsprechenden Stellen wenden und eine praktikable Lösung für Sie finden.

Handeln Sie schnell, denn Zeit ist der entscheidende Faktor!

 

Die Durchsetzung von korrekten arbeitsrechtlichen Schritten und die Beseitigung von Missverständnissen ist die Grundlage um einen erfolgreichen Abschluss Ihres individuellen Falles zu gewährleisten. Hierbei gilt, je früher desto besser. Einspruchsfristen sind einzuhalten, genauso wie die Beantragung von entsprechenden Rechtsmittelbeiständen.

 

Wenn Sie ein Problem entdeckt haben, zögern Sie nicht uns anzusprechen. Wir sind für Sie da.

Mobbing

 

Unternehmen sind gesetzlich dazu verpflichtet, dass Diskriminierungen jeglicher Art unterlassen werden.

 

Durch massive Änderungen in der modernen Arbeitswelt gibt es immer wieder neue Anforderungen für jeden einzelnen Menschen in einem Beschäftigungsverhältnis. Arbeitsabläufe werden durch viele neue und hochkomplexe Informationstechnologien immer komplexer .

Es wird immer schwerer zwischen Arbeit und Privatleben eine Work-Life-Balance zu schafffen.

 

Probleme, welche aus der oben geschilderten Szenerie entstehen können sind Zeitdruck, Hektik und Selbstzweifel.

 

Konflikt- und Stresssituationen gehören in jeder Firma zum Alltagsgeschäft. Werden diese Konflikte auf eine persönliche Ebene gezogen so kann man schnell in den Bereich des Mobbings oder der Belästigung geraten.

Arbeitnehmer muss ein Schutz vor Benachteiligungen durch die Unternehmen gewährleistet werden. Sollte es trotzdem zu einem Vorfall kommen, zögern Sie nicht sich bei Ihrem Arbeitgeber über die Benachteiligungen zu beschweren. Denn durch Mobbing und Belästigung können Ansprüche auf Schadensersatz oder Entschädigung entstehen, sodass sich jede Beschwerde (schriftlich) am Ende auszahlen kann.

 

Ein Unternehmen ist ebenfalls verpflichtet entsprechende Maßnahmen für die Unterlassung von Mobbing und Belästigung zu ergreifen. Hier kann es von einer Versetzung über eine Abmahnung bis hin zur Kündigung alles beinhalten.

 

Sollten Sie einmal in einer solchen Situation sein, wenden Sie sich gerne an uns. Wir finden die ideale Lösung für Sie.

 

Teilzeit

Heutige Arbeitszeitmodelle müssen die ideale Work-Life-Balance schaffen und gleichzeitig den betrieblichen Anforderungen gewachsen sein. Gefragt sind also intelligente und kreative Lösungen.

 

Teilzeitarbeit ist eine mögliche Form, welche selbst Entfaltungsmöglichkeiten bietet:

 

  • "Geringfügig entlohnte Beschäftigung (bis 450 Euro) Arbeitnehmer, die eine geringfügig entlohnte Beschäftigung (sogenannter „Mini-Job“ mit einem Entgelt bis 450 Euro monatlich) ausüben, sind Teilzeitbeschäftigte nach dem Teilzeit- und Befristungsgesetz (§ 2 Abs. 2 TzBfG). Die Regelungen des TzBfG gelten somit auch für geringfügig beschäftigte Arbeitnehmer. Teilzeitbeschäftigte haben im Arbeitsrecht grundsätzlich die gleichen Rechte wie Vollzeitbeschäftigte, insbesondere in Bezug auf Gleichbehandlung, Teilzeitarbeitsvertrag / Bescheinigung über Arbeitsbedingungen, Erholungsurlaub, Entgeltfortzahlung im Krankheitsfall, Entgeltfortzahlung bei Arbeitsausfall an Feiertagen, Sonderzahlungen / Gratifikationen, Kündigungsschutz."

 

  • "Beschäftigung in der Gleitzone (Entgelt von 450,01 bis 850 Euro)Auch Arbeitnehmer in der Gleitzone (sogenannte „Midi-Jobs“ mit einem Entgelt im Bereich von 450,01 bis 850 Euro monatlich) sind Teilzeitbeschäftigte im Sinne des Teilzeit- und Befristungsgesetzes (TzBfG). Sie haben wie andere Teilzeitbeschäftigte die gleichen arbeitsrechtlichen Ansprüche wie Vollzeitbeschäftigte."

 

 

Besonderheiten gelten im Sozialversicherungsrecht in der Gleitzone für beide Parteien.

 

Quelle: http://www.bmas.de/DE/Themen/Arbeitsrecht/Teilzeit-und-Arbeitszeitmodelle/teilzeit.html

 

Menschengerechte und sichere Arbeitsbedingungen dienen dem Arbeitsschutz und führen zu annehmbaren Bedingungen selbst bei schwerster körperlicher Arbeit.

 

Der Arbeitsschutz dient den Arbeitnehmern sich vor gesundheitlichen Risiken zu schützen und hilft den Unternehmen eine Einordnung der Gefahren für einen gewissen Beruf sicherzustellen.

 

Da der Arbeitgeber für die betriebliche Sicherheit verantwortlich ist, muss dieser eventuelle Schutzmaßnahmen erkennen und schnellstmöglich einleiten. Unterlässt er dies, so handelt er fahrlässig. Über mögliche Risiken muss der Arbeitgeber vor Arbeitsaufnahme aufmerksam machen und bei starker Arbeitsgefährdung eine Unterweisung durchführen.

 

Unternehmen haben durch das Arbeitsschutzgesetz Spielräume in der Auslegung der Umsetzung, da von jedem Unternehmen eine andere Gefährdung ausgeht.

 

Nur Unternehmen, welche sichere, gesunde und wettbewerbsfähige Arbeitsplätze bieten, werden auf Dauer erfolgreich sein können, da der ökonomische Anspruch ständig steigt.

 

Sollten Sie Bedenken bzgl. der Auslegung des Arbeitschutzes in Ihrem Unternehmen haben, sprechen Sie uns gerne an.

Arbeitsschutz

Es gibt zwei Hauptakteure in der deutschen Wirtschaftsordnung: Arbeitgeber und Arbeitnehmer.

Auf Grund der oftmals vorherrschenden Unterlegenheit des Arbeitnehmers gegenüber des Arbeitgebers garantiert das deutsche Arbeitsrecht dem Arbeitnhemer besonderen Schutz im Hinblick auf Kündigungsfristen und Arbeitsvertragsdetails.

 

Es gibt zwei verschiedene Rechtsbereiche im Arbeitsrecht:

 

  • Individual-Arbeitsrecht: Dieses geht im speziellen auf Arbeitsbedingungen wie z.B. Arbeitszeit, Teilzeit und den Kündigungsschutz ein und stellt klare Regeln auf

 

  • Kollektiv-Arbeitsrecht: Siehe auch Recht als Kollekiv Arbeitsvertragsinhalte verhandeln zu dürfen, z.B. durch Tarifverträge.

 

Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS, http://www.bmas.de/DE/Themen/Arbeitsrecht/inhalt.html) schütz mit Gesetzen und Verordnungen, wie z.B. Mindestlohn und Entsendegesetze, die Rechte der Arbeitnehmer. "Moderne" Probleme wie Mobbing oder Datenschutz für Mitarbeiter gibt es bereits Vorschläge zur Mordernisierung des Arbeitsrechts.

 

Was ist Arbeitsrecht?

 
 

Mindestlohngesetz

- der gesetzliche Mindestlohn ist am 01. Januar 2015 in Kraft getreten -

 

Seit dem 01.01.2015 profitieren über 4 Millionen Arbeitnehmer von einem gesetzlichen Mindestlohn von brutto 8,50 €.

Dieser Wert stellt die Lohnuntergrenze innerhalb Deutschlands dar.

 

Durch die Uneinigkeit der großen Parteien CDU/CSU und SPD kam es zu einer Kompromisslösung im Bereich des Mindestlohngesetzes. Die endgültigen Bedingungen sind folgend aufgelistet:

 

 - Hiervon ausgenommen sind nur die Mindestlöhne nach dem Arbeitnehmer-Entsendegesetz.

 

 - Übergangszeiten und Abweichungen durch Tarifverträge sind unter besonderen Voraussetzungen möglich,

   so sind Abweichungen in repräsentativen Branchen maximal bis zu 2 Jahre (31.12.2016) zulässig.

 

 - Bundesweit gilt das Mindestlohngesetz ab dem 1. Januar 2017 ohne Einschränkungen.

 

 - Tarifverträge, in denen spätestens bis zum 31. Dezember 2016 das dann geltende Mindestlohnniveau erreicht wird,

   sind weiterhin gültig. Hingegen werden alle Tarifverträge, welche zum 31. Dezember 2016 nicht das Mindeslohnniveau

   erreichen ungültg und gesetzlich auf das Mindestlohnniveau angehoben.

 

Auch Besonderheiten, wie z.B. die Saisonarbeit, wurden bei der Umsetzung berücksichtigt, da sowohl Arbeitnehmer als auch Arbeitgeber an dem Gesetzesentwurf beteiligt waren.

 

Bei Ehrenamtstätigkeit im Minijob kein Mindestlohn

"Für ehrenamtliche Tätigkeiten, die im Rahmen der Minijobregelung vergütet werden, gilt die Mindestlohnregelung nicht. Grund: diese Tätigkeit hat in aller Regel nicht den Charakter abhängiger und weisungsgebundener Beschäftigung.

Warum gesetzlicher Mindestlohn?

 

Arbeit muss zum Einen die Existenz sichern. Auf der anderen Seite müssen Lohn und Produktivität in einem ausgeglichenem Verhältnis stehen, damit sozialversicherungspflichtige Beschäftigung erhalten bleibt. Dieser Ausgleich wird von den Sozialpartnern mittels Tarifverträge herbeigeführt.

 

Aufgrund einer immer weiter sinkenden Tarifbindung werden immer weniger Arbeitnehmer durch die Tarifverträge erreicht. Durch die Einführung eines allgemein verbindlichen Mindestlohns ist ein angemessener Mindestschutz der Arbeitnehmer erreicht worden.

 

Wer hat Anspruch auf den Mindestlohn?

Der Mindestlohn gilt für alle Arbeitnehmer über 18 Jahren in allen Branchen. Nur dann, wenn in einzelnen Branchen tarifliche Vereinbarungen getroffen worden sind, die unterhalb von 8,50 Euro liegen, können diese bis Ende 2016 fortbestehen. Zum 1. Januar 2017 wurde der Mindestlohn auf 8,84 € erhöht.

 

 

Für wen gilt der Mindestlohn nicht?

Ausnahmen vom Mindestlohn bestehen für unter 18-Jährige ohne Berufsabschluss. Es soll vermieden werden, dass sich junge Leute einen Job suchen, anstatt eine (in aller Regel) schlechter bezahlte Ausbildung zu beginnen. Ausgenommen sind auch Langzeitarbeitslose. Wer nach wenigstens 12-monatiger Arbeitslosigkeit einen neuen Job bekommt, hat in den ersten sechs Monaten keinen Anspruch auf den Mindestlohn. Es soll für Arbeitgeber der Anreiz erhöht werden, Langzeitarbeitslose einzustellen.

 

Für Ehrenamtliche und Praktikanten in der Ausbildung gilt der Mindestlohn ebenfalls nicht. Auch wer freiwillig ein Praktikum macht, das nicht länger als 3 Monate dauert, hat keinen Anspruch auf den Mindestlohn.

Im Einzelnen hier: Mindestlohn Ausnahmen."²

 

 

Quelle: ²http://www.mindest-lohn.org/

 

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